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Acrylsäure (99,5%) - China
- Herkunft
- : Indien, China
- CAS-Nummer
- : 79-10-7
- HS-Code
- : 2916.11.00
Grundlegende Informationen
- IUPAC-Bezeichnung
- : prop-2-enoic acid
- Molekulare Formel
- : C3H4O2
- Molekulargewicht (g/mol)
- : 72.0600
- In Chikey
- : NIXOWILDQLNWCW-UHFFFAOYSA-N
- Inchi
- : InChI=1S/C3H4O2/c1-2-3(4)5/h2H,1H2,(H,4,5)
- Synonyme und Handelsnamen
- : ACRYLIC ACID; 2-Propenoic acid; 79-10-7; prop-2-enoic acid; Propenoic acid; Vinylformic acid; Acroleic acid; Ethylenecarboxylic acid; Propene acid; Glacial acrylic acid; Kyselina akrylova; Acrylic acid, glacial; RCRA waste number U008; Acide acrylique; Acido acrilio; DTXSID0039229; J94PBK7X8S; NSC-4765; DTXCID8028; CHEBI:18308
- Reinheit/Test (%)
- : ≥97%
- Klasse/Qualitätsniveau
- : Industrieller Grad
- Körperliche Form
- : Flüssigkeit
- Konzentration
- : Pure substance
- Aussehen//Farbe
- : Acrid liquid
- Geruch
- : Acrid odor and fumes
- Schmelzpunkt (°C)
- : 13.5600
- Siedepunkt (°C)
- : 142 °C
- Dichte (g/cm³)
- : 1.0497
- Löslichkeit in Wasser
- : Miscible with alcohol, and ether
- Signalwort
- : Gefahr
- UN-Nummer
- : 2218
- GHS-Gefahrenklasse
- : Flammable liquids, Acute toxicity, oral, Acute toxicity, dermal, Skin corrosion/irritation, Acute toxicity, inhalation, Hazardous to the aquatic environment, acute hazard, Acute toxicity, oral; acute toxicity, dermal; acute toxicity, inhalation, Serious eye damage/eye irritation, Specific target organ toxicity, single exposure; Respiratory tract irritation, Specific target organ toxicity, single exposure, Specific target organ toxicity, repeated exposure
- H-Aussagen
- : H226, H302, H312, H314, H318, H332, H335, H400
- P-Aussagen
- : P210
- REACH-Status
- : Registered
- Status einer Arzneimittelvorstufe
- : Non-precursor
- Speicherklasse (GHS)
- : 8
- Lagerungsbedingungen
- : Separate from oxidizing materials, peroxides, initiators, acids, and alkalies. Store in cool, dry, well-ventilated location. Outside or detached storage is preferred.
- Tags zur branchenspezifischen Verwendung
- : Plasticizer
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Kurzübersicht
Acrylsäure ist eine ungesättigte Carbonsäure mit der Formel CH2=CHCO2H. Diese klare und farblose Flüssigkeit hat einen charakteristischen scharfen Geruch. Da es eine polare funktionelle Carbonsäuregruppe enthält, kann es sich in Wasser auflösen und ist mit relativ polaren organischen Verbindungen wie Alkoholen, Ethern und Chloroform mischbar. Acrylsäure ist luft- und wasserempfindlich, da sie leicht mit freien Radikalen und elektrophilen oder nukleophilen Wirkstoffen reagiert. Sie kann in Gegenwart von Säuren, Laugen, Aminen, Peroxiden und Eisensalzen polymerisieren. Längerer Kontakt mit Hitze oder Licht kann ebenfalls zur Polymerisation führen. Bei eingeschränkter Wirkung kann die Polymerisation von Acrylsäure bereits bei Raumtemperatur zur Explosion führen. Es wirkt ätzend auf Metalle und Gewebe.
Acrylsäure kann in Form von freien Säuren, Ammonium- und Alkalisalzen in vielen verschiedenen Anwendungen eingesetzt werden, z. B. als Verdickungsmittel, Dispergiermittel, Flockungsmittel, Netzmittel, Beschichtungen, Textiloide, Schutzkolloide zur Stabilisierung von Emulsionen und Polymerdispersionen. Es geht leicht weiteren Reaktionen mit einer Vielzahl organischer und anorganischer Verbindungen ein, was es zu einem sehr nützlichen Ausgangsmaterial für die Herstellung vieler niedermolekularer Verbindungen macht. Beispielsweise kann Acrylsäure zur Herstellung von Propionsäurederivaten mit Wasser, Alkoholen, Aminen, Halogenen und chlorierten Kohlenwasserstoffen verwendet werden. Es kann auch mit anderen Substanzen reagieren, um ungesättigte Fettsäuren, heterocyclische Verbindungen und Diels-Alder-Additionsprodukte herzustellen.
Da es explosionsartig polymerisiert, kann es erst versendet werden, nachdem es durch einen Inhibitor wie Hydrochinon stabilisiert wurde. Die Entfernung des Stabilisators ist in der Regel nicht erforderlich, da seine Wirkung durch Zugabe eines zu hohen Initiators ausgeglichen werden kann
Herstellungsverfahren Das am weitesten verbreitete Verfahren zur Herstellung von Acrylsäure ist die Dampfphasenoxidation von Propylen über Acrolein, wobei Propylen ein Nebenprodukt der Ethylen- und Benzinherstellung
ist. In der Regel wird Propylen in chemischer Qualität (CG) mit Dampf und Luft gemischt und einer zweistufigen Oxidation unterzogen, bei der Propylen zu Acrolein oxidiert wird, bevor es erneut zu Acrylsäure oxidiert wird. Diese Oxidationen werden in röhrenförmigen Festbettreaktoren durchgeführt, in denen Dampf erzeugt wird, indem die bei den exothermen Reaktionen
abgegebene Wärme genutzt wird.